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Asker Kartari

Deutsch-türkische Kommunikation am Arbeitsplatz

Zur interkulturellen Kommunikation zwischen türkischen Mitarbeitern und deutschen Vorgesetzten in einem deutschen Industriebetrieb


Verständigungsschwierigkeiten und Mißverständnisse zwischen türkischen Arbeitnehmern und deutschen Vorgesetzten gehören für viele zum betrieblichen Alltag. Am Beispiel eines Münchener Automobilwerks mit 2100 türkischen Arbeitnehmern untersucht der Autor die Quelle dieser Störungen im deutsch-türkischen Dialog am Arbeitsplatz, wobei sein besonderes Augenmerk den jeweiligen Kommunikationsstilen gilt, die das Zusammenleben im Betrieb behindern können.
Das Ergebnis seiner über zweijährigen Feldforschung ist die erste empirische Untersuchung über interkulturelle Kommunikation am Arbeitsplatz in Deutschland, in der Störfaktoren im Informationsfluß – und damit potentielle Konfliktherde – erkannt, eingehend beschrieben und erläutert werden.

Autoreninfo

Asker Kartari, geboren 1952 in Cildir/Türkei, studierte Naturwissenschaften für das Lehramt und Maschinenbau in Ankara sowie Pädagogik in Adana. Von 1980–1988 lehrte er Türkische Volkskunde an der Cukurova-Universität in Mersin. Ab 1990 Studium der Volkskunde, Turkologie und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Dissertation wurde mit dem Förderpreis der Südosteuropa-Gesellschaft 1996 ausgezeichnet.


1997, Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation, Bd. 2, 214 Seiten, br., 16,90 EUR, ISBN 978-3-89325-491-0

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